Fossile Energien
Fossile Energien entstehen wenn Pflanzen und Tiere nach ihrem Sterben vom Sauerstoff abgetrennt werden und die Zersetzung durch Mikroorganismen beginnt. Bei diesem Vorgang wird die tote Biomasse in verschiedene Kohlenstoff- und Kohlenwasserstoffverbindungen zersetzt.
Fossile Energie ist also vor Jahrmillionen abgestorbene Biomasse, die durch geologische Einflüsse zu Kohle, Erdöl, Erdgas und Mischprodukten umgewandelt wurde.
Sind Erdgas, Erdöl und Kohle von besonders guter Qualität kann durch das Verbrennen nutzbare Wärmeenergie erzeugt werden. Da der Hauptbestandteil der fossilen Energien Kohlenstoff ist, wird beim Verbrennungsvorgang jedes mal klimaschädlicher Kohlendioxid freigesetzt.
Erdgas bietet da eine weitaus umweltfreundlichere Möglichkeit der Verbrennung und ist wesentlich saubere als Erdöl und Kohle.
Fossile Energien wie Steinkohle, Braunkohle, Erdgas und Erdöl decken momentan 90 % des Welt-Energiebedarfs. Nach heutigen Schätzungen werden die Vorräte an fossiler Energie in 40-200 Jahren aufgebraucht sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft schätzt die Vorräte wie folgt ein:
Erdöl: ca. 45 Jahre
Erdgas: ca. 67 Jahre
Kohle: ca. 190 Jahre
Aus diesem Grund wird immer mehr auf die erneuerbaren Energien wie Solarenergie sowie Wind- und Wasserkraft gesetzt.
