Den Stromanbieter wechseln
Die Strompreise gehören in Deutschland mit zu den höchsten in Europa, obwohl der Strommarkt seit Jahren liberalisiert ist. Doch gehört für viele Haushalte ein Wechsel des Stromanbieters immer noch zu den Ausnahmen – viel zu wenige Kunden wechseln den Anbieter als dass ein echter harter Wettbewerb unter den Anbieter entstehen könnte.
Dabei ist ein Wechsel sehr einfach, meist reibungslos und ganz wichtig, nicht mit einer Unterbrechnung der Stromversorgung verbunden. Diese häufig geäußerte Sorge ist vollkommen unbegründet, denn der heimische (meist kommunale) Stromversorger leitet den Strom des neuen Anbieters nur durch, eine Unterbrechung der Versorgung kann daher gar nicht entstehen. Eine Grundversorgung ist immer gesichert. Doch wie läuft nun der Wechsel zu einem anderen Anbieter?
Erst vergleichen - dann wechseln
Als erster Schritt lohnt ein Besuch eines Strompreisvergleichportals im Internet. Dort kann jeder Konsument mit wenigen Eingaben den für sich günstigsten Stromanbieter herausfinden. Zur Wahl stehen in der Regel Tarife mit kurzen und langen Vertragslaufzeiten, mit einmaligen Prämien oder mit Preisgarantien über längere Zeiträume. Auch die Wahl der Stromquelle kann eine Rolle spielen. Besondere Ökostromtarife werden inzwischen auch um die Gunst der Kunden.
Ist die Wahl einmal getroffen, bieten die Tarifrechnerseiten meist direkte Links zum neuen Anbieter oder den Download von ausfüllbaren Vertragsunterlangen an. Achten Sie hier noch einmal auf die Wahl des korrekten Tarifs und füllen dann die Formulare aus und schicken Sie sie online oder per Post. Meist nach wenigen Tagen wird der neue Anbieter Ihnen den Erhalt der Unterlagen bestätigen. Ab hier müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Der eigentliche Wechsel dauert jedoch noch mehrere Wochen und läuft vollkommen im Hintergrund. Änderungen im Haus, am Stromzähler oder an der Verkabelung müssen nicht vorgenommen werden. Ab dem Tag des Wechsels übernimmt lediglich der neue Anbieter die Abrechnung.
